EurECA’s Hintergrund

1990 traf sich eine Gruppe interessierter Pädagogen aus verschiedenen Ländern in Kandern, Deutschland, um eine Organisation zur Unterstützung christlicher Erziehung und Bildung in Europa zu gründen. Die „Europäische Vereinigung Christlicher Lehrer und Erzieher“  (European Educators’ Christian Association) entstand aus dieser Initiative. Um mehr über den Hintergrund von EurECA zu erfahren lesen Sie bitte die Geschichte EurECAs (zur Zeit leider nur in Englisch).

EurECA’s Ziele

Das Ziel von EurECA ist, die Entwicklung und Förderung von starken, nationalen Christlichen Organisationen, die im Bereich von Bildung und Erziehung arbeiten. EurECA soll aber keine Alternative dazu sein. EurECA’s Aufgabe besteht darin christlichen Pädagogen auf dem gesamten Gebiet der Erziehung und Bildung zu dienen, sei es an Staatlichen-, Privaten- und Christlichen Schulen, Universitäten oder Kindergärten.

EurECA hat das Ziel:

  • ein Treffpunkt zu sein: für christliche Pädagogen in ganz Europa, sowohl für Leiter von Christlichen pädagogischen Organisationen auf nationaler oder regionaler Ebene, wie auch für einzelne christliche Lehrer, die daran interessiert sind, das Gehörte an andere Kollegen in ganz Europa weiterzugeben
  • ein Forum zu sein, um Fragen christlicher Pädagogik zu erörtern, für gegenseitige Ermutigung und den Austausch von Ideen und Mitteln
  • Unterstützung anzubieten, damit christlicher Glauben in Erziehung und Bildung in den jeweiligen pädagogischen Arbeitsgebieten ermöglicht wird
  • Christen zur Beteiligung im Bildungsbereich in ganz Europa zu motivieren
  • für bestimmte Fragen eine berufliche Arbeitsgemeinschaft zu bilden, z.B. für die Entwicklung einer christlichen Pädagogik auf biblischer Grundlage

 

Dies geschieht hauptsächlich durch:

  • jährliche internationale Konferenzen mit dem Fokus auf Glaube und Bildung
  • diese Webseite, eine Facebook Seite
  • zweimal jährlich erscheinende Ausgaben unseres Rundbriefes und Gebetsbriefes, die über europaweite Entwicklungen berichten

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Was in EurECA bisher erreicht wurde

Seit 1992 fand jedes Jahr eine internationale Konferenz, mit Themen im Bereich Glauben und Bildung, mit Teilnehmerzahlen von 29 bis 138, in verschiedenen europäischen Ländern, statt. Seit 2004 fanden diese Konferenzen immer, von Donnerstag bis Sonntag, am Himmelfahrtswochenende statt. Mehr Information unter „Konferenzen“.

1997, trafen sich EurECA Mitglieder in Prag um über christliche Bildung und die Rolle christlicher Pädagogen in Europa zu diskutieren. Das Ergebnis dieser Tagung ist bekannt als die Prager Erklärung.

Das Ziel der Konferenz von 2006 war es einen Katalog mit christlichen Unterrichtsmaterialien für den Gebrauch im Unterricht zu erstellen, um ihn dann auf der Webseite zur Verfügung zu stellen. Dieser Katalog umfasst viele Unterrichtsfächer für alle Altersgruppen. (Momentan suchen wir jemanden der an diesem Katalog weiterarbeitet, bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns!)

Von 2000 – 2001 war John Shortt als Reisesekretär für EurECA tätig. In dieser Funktion hielt er viele Tagungen und Fortbildungen für christliche Pädagogen in unterschiedlichen Ländern. Er hat eine eigene Webseite mit vielen hilfreichen Materialien und Informationen, einschließlich seiner eigenen Artikel und Bücher: www.johnshortt.org

Auf der Konferenz 2009, wurden kurze Beschreibungen von Erlebnissen im Unterricht, in denen persönliche Veränderungen (jeglicher Art, nicht nur "geistlicher" im engeren Wortsinn) stattgefunden hatten, gesammelt. (Eine Auswahl dieser Geschichten findet sich hier.)                         

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EurECA’s Glaubensgrundlage

Dies ist die Glaubensgrundlage der Europäischen Evangelischen Allianz, zu der EurECA gehört.

Evangelikale Christen bekennen sich zu der in den Schriften des Alten und Neuen Testaments gegebener Offenbarung des dreieinigen Gottes und zu dem im Evangelium niedergelegten geschichtlichen Glauben. Sie befürworten folgende Lehrsätze, die sie als grundlegend für das Verständnis des Glaubens ansehen und die gegenseitige Liebe, praktischen Dienst der Christen und evangelistischen Einsatz bewirken soll.

  • Die Allmacht und Gnade Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes in Schöpfung, Offenbarung, Erlösung und Endgericht.
  • Die göttliche Inspiration der Heiligen Schrift, ihre völlige Zuverlässigkeit und höchste Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung.
  • Die völlige Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen.
  • Das stellvertretende Opfer des menschgewordenen Gottessohns als einzige und allgenugsame Grundlage der Erlösung von der Schuld und Macht der Sünde und ihren ewigen Folgen.
  • Die Rechtfertigung des Sünders allein durch die Gnade Gottes aufgrund des Glaubens an Christus, der gekreuzigt wurde und von den Toten auferstanden ist.
  • Das Werk des Heiligen Geistes, der Bekehrung und Wiedergeburt des Menschen bewirkt, im gläubigen wohnt und ihn zur Heiligung befähigt.
  • Das Priestertum aller Gläubigen, die die weltweite Gemeinde bilden, den Leib, dessen Haupt Christus ist, und die durch Seinen Befehl zur Verkündigung des Evangeliums in aller Welt verpflichtet ist.
  • Die Erwartung der persönlichen, sichtbaren Wiederkunft des Herrn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit.                                                                                                                                                                                                            top

 EurECA’s Leitung

EurECA wird von einem Vorstand geleitet, dem 9 Pädagogen aus verschieden europäischen Ländern angehören. Die Vorstandsmitglieder werden an den alle zwei Jahre stattfindenden Generalversammlungen gewählt. EurECA besitzt kein zentrales Büro; alle Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich für EurECA von zu Hause aus. Momentan ist ein Vorstandsmitglied auf Teilzeitbasis als EurECA Missionar tätig (wobei er durch private Spenden, nicht durch EurECA, Unterstützung erhält).

Die derzeitigen Mitglieder des EurECA Vortsandes sind:

  • Paul Bate (England) (Vice-chairperson)
  • Liviu Caprar (Rumänien)
  • Silke Edelmann (Deutschland)
  • Livia Hodne (Norwegen)
  • Matt Kägi (Schweiz) (Chairperson)
  • Theresia Kerneza (Österreich)
  • Alain Missler (Frankreich)
  • John Muir (Schottland)
  • Peter Schneller (Schweiz)

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